Oldiegraphie - inszenierte Fotografie für Oldtimer

Oldtimerfotograf Rolf Nachbar fotografiert zwei Porsche 356 Carrera 2

Der Fuhrmann-Motor:
Der luftgekühlte 4 Zylinder Boxer mit Königswellen gilt als eine der komplexesten Konstruktionen im klassischen Verbrennungsmotorenbau der 50er und 60er Jahre.
Sein Kurbelgehäuse, die Zylinder sowie Zylinderköpfe bestehen aus Leichtmetall die Laufflächen sind hartverchromt. Die Kurbelwelle und Die Pleuel sind rollengelagert.
Die V-förmige Anordnung der Ventile auf den Zylinderköpfen galt damals als revulotionär. Der Motor ist ein reinrassiger DOHC-MOTOR mit zwei Nockenwellen je Zylinderbank für die Ventilsteuerung. Beim Boxer, ein Motor mit liegenden Zylindern und gegenüberliegenden Zylinderbänken, also 4 Stück. Diese vier Nockenwellen werden mechanisch durch zwei Königswellen angetrieben.
Die Königswelle als feste Verbindung zwischen der Kurbel- und den Nockenwellen ersetzt die sonst üblichen Keilriemen oder Steuerketten und garantiert einen nahezu verschleißfreien Betrieb auch bei hohen und höchsten Drehzahlen.
Weiterhin verfügt der Motor neben einer Doppelzündung mit getrennten Zündverteilern über eine Trockensumpfschmierung. Sie garantiert auch bei hohen Kurvengeschwindigkeiten die Ölversorgung und einen besonders tiefen Motoreinbau. In der Serie hatte der 1.5 Liter Motor 100 PS (bei 6200/min.), die 1.6 Liter-Version 115 PS und die 2.0l Variante 130 PS.
Der Motor kann kurzfristig bis 8000 /min drehen, ohne Schaden zu nehmen. Leistungsgesteigerte Motoren für den Rennsport erreichen bis zu 180 standfeste PS.